Autonome Provinz Bozen

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Ressort für Raumordnung, Umwelt & Energie

 
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Altbausanierung

Geschieht in erster Linie durch bessere Dämmung und effizientere Technik.

Ein Großteil des Gebäudebestandes in Südtirol weist hinsichtlich der energetischen Qualität und Behaglichkeit erhebliche Verbesserungspotenziale auf. Dementsprechend hoch ist auch der Sanierungsbedarf.
Nachdem der durchschnittliche Heizwärmebedarf eines solchen Gebäudes bei 200 kWh/m2a liegt, kann eine energieeffiziente Sanierung den Heizwärmebedarf auf rund ein Viertel und noch weniger drosseln.
Dieses enorme Einspar-Potenzial an Kohlendioxid-Emissionen liefert einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und hilft Energie und Geld sparen.

Der größte Teil des Energieverbrauchs der Südtiroler Haushalte geht auf das Heizen zurück. Das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass drei Viertel der Gebäude vor 1981 gebaut wurden. Damals war Energieeffizienz kein Thema, und es standen entsprechend wenig Erfahrung und Technik zur Verfügung, um ein Gebäude energiesparend zu gestalten. Heute ist die Niedrigenergie-Bauweise Stand der Technik.

Aber auch für Altbauten gibt es mittlerweile viele Möglichkeiten, das Gebäude den heutigen Herausforderungen anzupassen und zukunftsfähig zu machen. Spätestens wenn ohnehin größere Arbeiten am Gebäude anstehen, sollten zeitgemäße Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz in Erwägung gezogen werden.

Die Vorteile liegen auf der Hand:

  • Der Bewohner eines energetisch sanierten Gebäudes profitiert durch deutlich höheren Komfort und stark reduzierte Heizkosten.
  • Der Eigentümer schützt sein Gebäude vor Schäden durch Undichtheiten, Tauwasser oder Schimmelpilz. Zudem erhöht er dessen Wert bei Verkauf oder Vermietung. Denn Energieeffizienz wird zu einem zunehmend relevanten Auswahlkriterium für eine Immobilie. Auch bietet die energetische Sanierung die Möglichkeit, einem Gebäude ein modernes Erscheinungsbild zu verleihen.
  • Die Volkswirtschaft gewinnt in vielerlei Hinsicht: zum einen schaffen die Sanierungsarbeiten qualifizierte Arbeitsplätze, zum anderen sinken die Brennstoff-Importe, wenn der Verbrauch abnimmt. Zudem bedeuten weniger verheizte fossile Brennstoffe auch weniger Treibhausgase, weniger Rauchgase und weniger Feinstaub.


Ein Energieausweis zeigt klar, wie es um die Energieeffizienz des Gebäudes steht: je nach Heizwärmebedarf wird das Gebäude einer Wärmeschutzklasse von A (sehr gut) bis G (sehr schlecht) zugeordnet, in Südtirol gilt derzeit die KlimaHaus-Klassifizierung.
Ein typisches unsaniertes Gebäude aus den 1970er Jahren hat einen Heizwärmebedarf von ca. 200 kWh/m2a und fällt somit in die Klasse G. Durch Sanierungsmaßnahmen lässt sich dieser Verbrauch auf 70 kWh/m2a (Klasse C) oder gar 50 kWh/m2a reduzieren, dies entspricht KlimaHaus-Klasse B.

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Broschüre: Energieeffiziente Altbausanierung

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