Autonome Provinz Bozen

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Ressort für Raumordnung, Umwelt & Energie

 
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Wie sie richtig heizen und lüften

Überheizen Sie Ihre Räume nicht!
6 Prozent Einsparpotenzial
Jedes Grad kühler spart 6 Prozent Heizkosten. Richtwerte für angenehmes Raumklima sind: Badezimmer zwischen 22 und 24 Grad, Kinderzimmer 22 Grad, Wohnzimmer 20 bis 21 Grad, Küche 18 Grad und Schlafzimmer 16 Grad.

Möbel gehören nicht vor die Heizung!
8 Prozent Einsparpotenzial
Neben Möbeln gehören auch schwere Vorhänge und Vertäfelungen nicht vor die Heizung – weil sie bis zu 8 Prozent der Wärme schlucken. Die Folge: Ihre Wohnung wird nicht richtig warm.

Stosslüften ist besser als ständiges Lüften auf Kipp!
15 Prozent Einsparpotenzial
Ein- bis zweimal am Tag zu lüften ist effektiver, als die Fenster ständig gekippt zu halten: Drehen Sie vorübergehend die Heizung runter und lüften Sie 5 bis 10 Minuten mit Durchzug. Das bringt Sauerstoff ins Haus, ohne die Räume auszukühlen.

Im Urlaub: Raumtemperatur senken!
10 Prozent Einsparpotenzial
Während Ihres Urlaubs oder bei Wochenendausflügen sollten Sie die  Raumtemperatur um 4 Grad absenken, aber die Heizung nicht komplett ausschalten - das Wiederaufheizen der Wohnung verbraucht unnötig Energie. Damit sparen Sie 10 Prozent Heizkosten.

Entlüften Sie öfter mal Ihre Heizung!
4 Prozent Einsparpotenzial
Luft im Heizkörper verhindert, dass Ihre Heizung richtig warm wird. Öffnen Sie bei Glucker-Geräuschen das Entlüftungsventil, damit die Luft entweichen kann. Sie sparen so etwa 4 Prozent Energie.

Dichten Sie Türen und Fenster ab!
5 Prozent Einsparpotenzial
Offene Fugen und Ritzen sorgen für Energie verschwendendes Dauerlüften. Isolieren Sie deshalb Ihre Türen und Fenster so, dass keine Zugluft mehr durchkommt.

Verzichten Sie auf Heizlüfter!
Bis zu 25 Prozent Einsparpotenzial
Heizlüfter verbrauchen viel Strom, außerdem hält die Wärme nach dem Abschalten nur kurz an. Sinnvoll ist der Einsatz nur in der Übergangsphase, wenn Ihre Heizung noch nicht läuft. Ein Heizlüfter mit 2.000 Watt Leistung verbraucht 730 kWh pro Jahr, wenn er täglich eine Stunde läuft.

Nachts sind 16 bis 18 Grad genug!
20 bis 30 Prozent Einsparpotenzial
In Wohn- und Arbeitszimmer reichen 16 bis 18 Grad in der Nacht völlig aus. Damit sparen Sie 20 bis 30 Prozent Heizkosten ein.

Schließen Sie Ihre Rollläden im Winter rechtzeitig!
20 Prozent Einsparpotenzial
Durch Fenster geht wertvolle Heizenergie verloren. Schließen Sie daher im Winter Ihre Rollläden frühzeitig. So vermeiden Sie Energieverluste.

Lassen Sie Ihre Heizung regelmäßig warten!
4 Prozent Einsparpotenzial
Damit Ihre Heizung optimal arbeitet, lassen Sie diese vor jeder Heizperiode warten. So sparen Sie etwa 4 Prozent Energie. Weitere Vorteile: Ihre Heizung ist weniger störanfällig und Sie vermeiden eventuell Reparaturen.

Quickinfo

Das EU-Label kennzeichnet den Energieverbrauch vieler Haushaltsgeräte. Mehr Informationen finden Sie in der Sektion Energieeffizienz.

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