
Autonome Provinz Bozen
Ressort für Raumordnung, Umwelt & Energie
Licht
Mit Glühlampen können Sie übers Jahr genauso viel Energie verbrauchen wie fürs Kochen und Backen mit dem wattstarken Herd. Denn hier kommt der Faktor Zeit ins Spiel – wo Leuchten lange brennen, lohnen sich Energiesparlampen.
1. Eine Energiesparlampe verbraucht 80 Prozent weniger Strom – bei 10000 Stunden Brenndauer bringt das bei einer 20-Watt-Energiesparlampe (= 100- Watt-Glühlampe) eine Ersparnis von mindestens 70 Euro. Zudem wird die Umwelt mit 288 kg weniger CO2 belastet.
2. Wo es sinnvoll ist, sollten Sie eine defekte Glühlampe durch eine Energiesparlampe ersetzen. Energiesparlampen machen dort Sinn, wo das Licht nicht ständig ein und ausgeschaltet wird.
3. Das größte Energiesparpotenzial haben Leuchtstoffröhren (praktisch die große Form der Energiesparlampe). Sie können dauerhaft brennen und empfehlen sich deshalb für viel genutzte Arbeitsbereiche.
4. Verteilen Sie in großen Räumen die Lichtquellen so, dass Sie einzelne Raumteile unabhängig voneinander beleuchten können.
5. Halogen- oder Niedervoltlampen sind keine Sparlampen – und geben nur punktuell Licht. Wird ihr Trafo nicht mit dem Lichtschalter ausgeschaltet, zieht er immer Strom.
6. Halogenstrahler sind die größten Stromfresser – das ist sofort an der großen Wärmeabstrahlung zu spüren. Und auch im ausgeschalteten Zustand zieht der Transformator noch Strom.
7. Ein heller Raum benötigt weniger Licht: ein Renovierungstipp mit Langzeitwirkung beim Energieverbrauch.
8. Mit einem Strommessgerät können Sie den Verbrauch jedes Gerätes ermitteln, das über eine Steckdose mit Strom versorgt wird. Kaufen können Sie die Geräte im Elektrofachhandel oder via Internet.
Aktuell
Die EU hat es beschlossen: Die herkömmliche Glühlampe verschwindet. Zunächst sind ab dem 1. September alle matten Modelle sowie Glühlampen über 75 Watt betroffen. Weiterlesen





