Autonome Provinz Bozen

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Ressort für Raumordnung, Umwelt & Energie

 

Beispiele

2 repräsentative Beispiele zur Fernwärme.
Mit freundlicher Unterstützung der Enertour

Fernheizwerk Sexten

 

In Partnerschaft mit der Gemeinde Sexten und der Sextner Bevölkerung realisierte die Südtiroler Elektrizitätsaktiengesellschaft SEL AG mit dem Biomasse-Fernheizwerk eine ökologische und kostengünstige Wärmeversorgung für Sexten.
Gegründet wurde die Fernheizwerk Sexten GmbH offiziell am 17. Jänner 2003. Dabei hält die Gemeinde 30%, die SEL AG 70% Anteile.
Die Realisierung des Fernheizwerkes erfolgte bis 2005 in zwei Ausbaustufen.
Die offizielle Feuerung und damit Inbetriebnahme des Fernheizwerkes erfolgte am 17. November 2004. Bereits im Winter 2004/05 wurden die ersten Kunden mit Wärme beliefert.

Betreiber:
Fernheizwerk Sexten GmbH
Planer: Arch. Siegfried Delueg, Seegen  Salzburger Erneuerbare Energie Genossenschaft MBG, Technisches Büro P.I. Alfred Jud
Jahr der Inbetriebnahme: 2004/05
Leistung: ca.10.900 kW 
Trassenlänge: 18 km
Anzahl der Anschlüsse: ca. 400
Brennstoff: Hackgut
Jahresproduktion: 22.600 Mwh
Bedarf Primärenergie: 35.000 SRM/a
Anlagentechnik: 2 Hackgutkessel a 4,5 MW

Fernheizkraftwerk Toblach - Innichen

 

Das FTI ist das erste Schaufernheizkraftwerk Europas und beeindruckt vor allem durch seine moderne Architektur. Durch einen interaktiven Schaugang kann der Besucher die dezentrale Energieproduktion hautnah erleben und dabei interessante Informationen über Technologie und Funktionsabläufe gewinnen. Als besonders interessant gilt das sog. ORC-Modul, mittels dessen Strom aus Biomasse erzeugt wird. Die Kombination mit dem nahe gelegenen Biomasselehrpfad, der Waldwunderwelt, dem Naturparkhaus, dem Baumdorf und dem keltischen Baumhoroskop lässt den Besuch zum besonderen Erlebnis für jung und alt werden.

Betreiber: Fernheizwerk Toblach-Innichen Genossenschaft
Planer: Seegen mbH., Baumeister Robert Gabriel, Baukanzlei Dr. Ing. Walter Sulzenbacher, Technisches Büro Jud
Jahr der Inbetriebnahme: 2003
Leistung [kW]: ca. 20 MWt; ca. 1,5 MWe
Trassenlänge: 87 km
Anzahl der Anschlüsse: ca. 555
Brennstoff: Hackgut (112.000 srm)
Anlagentechnik: 3 Biomassekessel, 3 Kondensationsanlagen, Organic-Rankine-Cycle Modul, interaktiver Besucherschaugang.


Wissen

Interaktive Karte der Enertour: