Autonome Provinz Bozen

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Ressort für Raumordnung, Umwelt & Energie

 
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Wasserkraft

Wasser

Die Wasserkraft gehört zu den Erneuerbaren Energien und stellt eine indirekte Nutzung der Sonnenenergie dar. Durch die Sonnenwärme verdunstet Wasser vor allem über den Ozeanen, steigt als Wasserdampf in die Atmosphäre auf und fällt  wieder auf die Erdoberfläche zurück. 

Die Wasserkraftanlage nutzt das Gefälle eines Flusses oder eines Staudamms indem das Wasser in Rohrleitungen oder Kanälen zu einer Turbine geführt wird. Diese wird in Rotation versetzt und ein Generator, der mit der Turbine verbunden ist, erzeugt daraus Strom.

Bei der Wasserkraft wir die Energie einer Wasserströmung über ein Turbinenrad in mechanische Rotationsenergie umgewandelt.

Die Leistung einer Wasserkraftanlage hängt vor allem vom Volumenstrom und von der Fallhöhe des Wassers ab.Dabei wird je nach Fallhöhe zwischen Niederdruckanlagen (15 m FH), Mittel- und Hochdruckanlagen (über 50 m FH) unterschieden.
Zusätzlich unterteilt man die Wasserkraftnutzung in drei Typen: Laufwasserkraftwerke (Flusskraftwerke), Speicherkraftwerke (Talsperren, Stauseen) und Pumpspeicherkraftwerke. Laufkraftwerke, meist mit Kaplanturbinen ausgestattet, wandeln die Kraft des fließenden Wassers in elektrische Energie um. 
Für ein Speicherkraftwerk ist das Vorhandensein eines Stausees Voraussetzung, von dem aus das gespeicherte Wasser zum Krafthaus geleitet werden kann. In der Regel wird dort eine Pelton- oder eine Francisturbine angetrieben. Da Speicherkraftwerke innerhalb weniger Minuten ein- und ausgeschaltet werden können, liefern sie sehr rasch elektrische Energie und decken Bedarfsspitzen.
Ein Pumpspeicherkraftwerk ist ein Wasserkraftwerk, das in erster Linie dazu dient, in Spitzenlastzeiten zusätzlichen Strom in das Netz einzuspeisen. Das Wasser wird mit elektrischer Energie in einen höher gelegenen Speichersee gepumpt und kann später zum Antrieb der Kraftwerksturbinen genutzt werden.

Wasserkraft: Situation in Südtirol

Förderungen

Hier finden Sie die Förderungen der Autonomen Provinz Bozen – Südtirol für die Nutzung der erneuerbaren Energie sowie für energiesparende Maßnahmen.

56% in Südtirol

Südtirol bezieht 56% der Energie aus erneuerbaren Energien, bis 2020 sollen es 3/4 des Energieverbrauchs sein. Langfristig wird ein energieautarkes Südtirol angestrebt.