
Autonome Provinz Bozen
Ressort für Raumordnung, Umwelt & Energie
Solarzellen auf Denkmalen auf dem Prüfstand
Energetischer Paradigmenwechsel betrifft auch historische Gebäude
Berlin - Angesichts des rasant fortschreitenden Klimawandels müssen auch Denkmale ihren Teil zum Klimaschutz beitragen. Zudem lassen sich diese besonderen Gebäude im Bereich Solarenergie als Lackmustest für die Machbarkeit von Integrationslösungen verwenden. Das war die überraschend einhellige Meinung der Podiumsdiskussion "Denkmale und Solarenergie-Nutzung", zu dem die Systaic AG und der Verein Denk mal an Berlin e.V. geladen hatten. Allerdings müsse beim Einsatz von Solartechnologien auf denkmalpflegerische Aspekte wie ästhetische Werte und den Erhalt der Bausubstanz geachtet werden.
"Wo es gelingt, erfolgreiche Lösungen für die anspruchsvolle Aufgabe der energetischen Denkmalsanierung zu finden, lässt sich deren Innovationspotenzial häufig auch auf nicht-denkmalgeschützte Bestandsgebäude übertragen", erklärte Susanne Rexroth, Architektin und Dozentin an der FHTW Berlin, in einem einführenden Vortrag. Ein enormes Anwendungsfeld für Fassadentechnologien wie Photovoltaik-Module sieht Rexroth in der Nachkriegsmoderne. An erster Stelle solle im Denkmal-Bereich aber die Energieeinsparung durch Wärmedämmung stehen, erst danach die Integration von optimalen Energiequellen.
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Quelle: pressetext.at




